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Sicherheit
Erpressungstrojaner: vorbeugen und richtig reagieren
Stand: Oktober 2026 · von Franz Denzler
Ransomware verschlüsselt Ihre Daten und fordert Lösegeld. Mit diesen Schritten sind Sie vorbereitet.
Ein Erpressungstrojaner (Ransomware) verschlüsselt Dateien und verlangt Geld für die Freigabe. Betroffen sind nicht nur große Firmen, sondern oft Handwerker, Praxen und Privatleute.
So kommt er ins System
- Anhänge und Links in Phishing-Mails
- Veraltete Software mit bekannten Sicherheitslücken
- Schwache oder mehrfach genutzte Passwörter bei Fernzugängen
Vorbeugen
- Backups nach der 3-2-1-Regel, davon eine Kopie getrennt vom Netzwerk.
- Updates für Windows, Programme und Router zeitnah einspielen.
- Zwei-Faktor-Anmeldung für E-Mail, Cloud und Fernzugänge.
- Keine Administrator-Rechte im Alltag. Arbeiten Sie mit einem normalen Benutzerkonto.
- Misstrauisch bleiben bei unerwarteten Anhängen.
Im Ernstfall
- Gerät sofort vom Netzwerk trennen (Kabel ziehen, WLAN aus). Nicht ausschalten, wenn Sie nicht sicher sind – erst anrufen.
- Kein Lösegeld zahlen. Es gibt keine Garantie, und Sie finanzieren die Täter.
- Passwörter von einem sauberen Gerät aus ändern.
- Bei Firmen: Anzeige bei der Polizei, bei personenbezogenen Daten Meldung an die Datenschutzaufsicht prüfen (Frist 72 Stunden).
Notfall? Rufen Sie an: Ich helfe sofort per Fernwartung oder vor Ort. Gute Backups sind die beste Versicherung.

