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Google-Unternehmensprofil: so werden Sie vor Ort gefunden

Stand: Oktober 2026 · von Franz Denzler · 3 Min. Lesezeit ·

Kurz gesagt

Wer in der Nähe nach Ihrer Leistung sucht, sieht zuerst die Karte. Mit diesen Tipps landen Sie dort vorn.

Wer „Elektriker Kaufbeuren“ oder „Friseur in meiner Nähe“ eingibt, sieht bei Google oft zuerst eine Karte mit Firmenprofilen. Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil ist kostenlos und gibt Ihnen dort eine Bühne. Dieser Ratgeber zeigt, was Google selbst dazu empfiehlt.

Wie Google die Reihenfolge bestimmt

Laut Google-Hilfe beruht das lokale Ranking vor allem auf drei Faktoren:

  • Relevanz: Wie gut Ihr Profil zur Suche passt. Vollständige, detaillierte Angaben helfen.
  • Entfernung: Wie weit Sie von der suchenden Person entfernt sind.
  • Bekanntheit: Dazu zählen Links von anderen Websites sowie Anzahl und Bewertung der Rezensionen.

Google betont außerdem, dass man ein besseres lokales Ranking weder anfordern noch bezahlen kann. Sie können nur Ihr Profil sauber pflegen.

Schritt für Schritt: Profil anlegen und bestätigen

  1. Suchen Sie Ihren Betrieb bei Google oder Google Maps. Existiert schon ein Eintrag, fordern Sie die Inhaberschaft an, statt einen zweiten anzulegen. Google verlangt nur ein Profil pro Unternehmen.
  2. Geben Sie Name, Adresse, Telefonnummer und Website ein.
  3. Bestätigen Sie das Unternehmen über das von Google angebotene Verfahren. Google empfiehlt diese Verifizierung, damit das Profil als echt eingestuft wird.

Die wichtigsten Angaben richtig machen

  • Name: Verwenden Sie den Namen, den Sie auch auf Schild, Briefpapier und Website nutzen. Slogans, Öffnungszeiten, Telefonnummern oder Leistungsbeschreibungen gehören nicht in den Namen. Google weist darauf hin, dass unnötige Zusätze zur Sperrung führen können.
  • Adresse: Sie muss stimmen. Postfächer und virtuelle Büros sind nicht zulässig. Betriebe, die zu Kunden fahren, können ihre Adresse ausblenden und ein Einzugsgebiet angeben.
  • Telefon und Website: Nutzen Sie eine Nummer und eine Seite, die Sie selbst kontrollieren, möglichst mit Ortsvorwahl.
  • Kategorien: Wählen Sie so wenige wie nötig und so genau wie möglich. Die Hauptkategorie sorgfältig auswählen.
  • Öffnungszeiten: Auch Sonderzeiten an Feiertagen pflegen.
  • Beschreibung: Sachlich und ehrlich, ohne Links, Preise oder Sonderangebote.
  • Fotos: Zeigen Sie Ihr Angebot und Ihren Betrieb. Achten Sie darauf, dass auf Bildern keine privaten Daten zu erkennen sind.

Bewertungen einholen und beantworten

  1. Erzeugen Sie in Ihrem Profil einen Link oder QR-Code zum Bewertungsformular und geben Sie ihn zufriedenen Kunden mit.
  2. Bieten Sie nichts als Gegenleistung an. Google verbietet Rabatte oder Geschenke für Bewertungen und stuft das als irreführende Inhalte ein.
  3. Antworten Sie auf positive und negative Bewertungen, höflich, kurz und konkret. Geben Sie keine privaten Details preis und werden Sie nicht persönlich.
  4. Verstößt eine Bewertung gegen die Richtlinien, können Sie sie melden.

Bewertende brauchen ein Google-Konto. Das kann auch mit einer Nicht-Gmail-Adresse eingerichtet werden.

Leistungen, Angebote und Aktionen

Wenn Sie Produkte oder Leistungen eintragen, sollen sie dem entsprechen, was Sie tatsächlich anbieten. Bei Speisekarten verlangt Google, dass sie das wirklich verfügbare Angebot zeigen und nicht nur beliebte Gerichte. Verlinken Sie eine Speisekarte nicht direkt auf Bestell- oder Lieferplattformen. Planen Sie eine Aktion oder ein Gewinnspiel, müssen die Teilnahmebedingungen klar verlinkt sein, und Sie müssen sie einhalten.

Ihre Routine nach der Einrichtung

  1. Prüfen Sie einmal im Monat, ob Adresse, Telefon, Website und Öffnungszeiten noch stimmen.
  2. Passen Sie Sonderöffnungszeiten vor Feiertagen und Urlaub rechtzeitig an.
  3. Schauen Sie regelmäßig nach neuen Bewertungen und antworten Sie zeitnah, mit Ihrem Namen unterzeichnet.
  4. Prüfen Sie, ob Ihre Angaben mit Ihrer Website übereinstimmen.

Typische Fragen

Brauche ich ein Ladengeschäft? Laut Google braucht das Unternehmen einen physischen Standort, den Kunden besuchen können, oder es muss zu den Kunden fahren. Reine Postfach- oder virtuelle Adressen sind nicht zulässig.

Kann ich mir einen besseren Platz kaufen? Nein. Google schreibt, dass sich ein besseres lokales Ranking weder anfordern noch bezahlen lässt.

Was tun bei einer unfairen Bewertung? Antworten Sie sachlich. Verstößt sie gegen die Richtlinien, können Sie sie melden.

Häufige Fehler

  • Mehrere Profile für denselben Betrieb.
  • Werbetext im Firmennamen.
  • Veraltete Öffnungszeiten.
  • Bewertungen unbeantwortet lassen.
  • Bewertungen belohnen, kaufen oder fälschen. Das widerspricht den Google-Richtlinien und kann Ihrem Ruf schaden.

Datenschutz-Hinweis

Binden Sie eine Google-Karte auf Ihrer Website ein, werden dabei Daten an Google übertragen, und das gehört in Ihre Datenschutzerklärung. Orientierung, keine Rechtsberatung: Fragen Sie bei Unsicherheit die Datenschutzaufsicht oder einen Anwalt.

Quellen

Ich helfe Ihnen gern, Ihr Profil sauber einzurichten und Ihre Website passend dazu aufzustellen, Stundensatz 49 €, Websites ab 590 €. Telefon 08341 9986493

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